Unter dieser Rubrik erscheinen in loser Folge Neuigkeiten, Veröffentlichungen und Termine zum Thema EM.


Hier zwei aktuelle Links zum Thema.

1.
Das große Fressen - Sind Bakterien Schuld an der grassierenden Fettleibigkeit?

2. Handy mit Bakterien - Killerstrahl


Rußmessung bei unserer Heizung


Anfang Dezember wurde der Zustand des Heizkessels in unserem Wohnhaus vom
Schornsteinfeger überprüft. Die Öl-Heizung wurde im Jahr 1989 gebaut.

Folgende Werte fanden wir beachtenswert:
Temperatur Abgas: 190 Grad (eine kleinere Öldüse wäre angebracht. Beim Einbau des HTKC hatte der Monteur die Größe bereits von 0,85 auf 0,55 reduziert). Rußzahl: 0

Die Rußzahl von Null und der geringere Durchmesser der Öldüse erklären, warum wir im letzten Winter mit seiner sehr langen Heizperiode weniger Öl verbraucht haben, als im Winter davor. Der HTKC war im November 2005 eingebaut worden.
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Sehr schöne CD über das Bodenleben


Unter
www.umweltstiftung.com bietet die »Gregor Louisoder Umweltstiftung« die CD »Bodenleben« von Frau Prof. Bassemir für 5 € an.
Prof. Bassemir arbeitet wissenschaftlich an der Didaktik der Biologie. In dem 30 Minuten Film kann auch der ungeübte Laie erkennen, dass die Bodenstrukturen von den Mikroben im Verdauungssystem der größeren Bodentiere erstellt werden. Diese CD ist eine sehr gute Hilfe zur Darstellung der Funktion der Bodenmikroben. Leider fehlt auch hier der Hinweis, dass die Mikroben die Pflanzen ernähren.

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Neues vom Hochtemperatur Keramik Chip

http://www.htkc.de
10 % weniger Dieselverbrauch beim Opel Zafira, 2 Liter Diesel, Einbau des HTKC bei 130.000 km, jetzt (20. Nov. 2006) 137.000 km Zählerstand

Die, die uns kennen wissen, dass wir den HTKC schon gerne vor über einem Jahr hatten einbauen wollen. Doch wegen einiger Besonderheiten beim Zafira hatten wir beim ersten Durchgang nur »RedOx-it therm« in den Kühler geben können. Damit ist das Auto etwa 30.000 km gefahren. Dabei haben wir beobachtet:
• Geringerer Verbrauch, statt 10 Liter je 100 km bei sehr schneller Autobahnfahrt, gut 9 Liter je 100 km,
• etwas bessere Beschleunigung beim Überholen,
• Wesentlich ruhigere Fahrgeräusche.

Restliche Optimierung bei Kilometerstand 130.000
Vor etwa 2 Monaten hat Martin Blumenthal das Auto mit dem passenden HTKC ausgestattet und »RedOx-it mikro« in die Reifen und ins Motoröl beigefügt. Nun ist der Stand wie folgt:
• Verbrauch auch bei sehr schneller Fahrt unter 9 Liter, bei Fahrten mit Tempo 160 km/h 8 Liter, bei Tempo bis 190 km/h 9 Liter,
• Fahrten bis zum nächsten Tankstop sind ohne Unterbrechung möglich. Auch nach mehreren 100 km steige ich aus dem Auto und gehe sofort ohne Pause in die Arbeit. Das Auto liegt sehr ruhig und selbst bei Tempo 180 kann ich Musik ohne Einschränkung hören.

Ein weiterer HTKC wurde im Oktober 2005 in die Heizung in unserem Haus eingebaut. Im strengen Winter 2005/2006 wurden im Haus 3.000 Liter Heizöl verbraucht, im Winter davor 4.500 Liter. Besonders erstaunlich ist, dass nach der Zugabe von »RedOx-it therm« das Wasser im Heizsystem (letzter Wasserwechsel vor etwa 10 Jahren) kristallklar ist.

So langsam aber sicher, scheint mir, ist der HTKC absolut serienreif.


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Jahrmillionen ohne Licht
Biologie: Forscher entdecken neue Bakterienart



Washington. Fast drei Kilometer tief in einer südafrikanischen Goldmine haben Forscher eine Bakterienart entdeckt, die dort offensichtlich seit Millionen von Jahren ohne Kontakt zur Außenwelt existiert. Die Bakterien leben dort von Sulfat und Wasserstoff und scheinen völlig unabhängig von Sonnenenergie zu sein, berichtet das Team um Li-Hung Lin von der Nationaluniversität von Taiwan im US-Fachjournal "Science". Die Bakterien wurden im Grundwasser der Mine gefunden. Das Wasser ist Dutzende von Millionen Jahre alt. Der von den Bakterien verwendete Wasserstoff stamme nicht, wie in anderen Lebensräumen üblich, von anderen Lebewesen, sondern entstehe durch radioaktive Strahlung des Gesteins. Damit handele es sich um die ersten bekannten Organismen, die nur von geologischen Energiequellen abhängig sind.

(dpa-Meldung, gefunden im Generalanzeiger Bonn)
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Unbekannte Bakterien fressen Methan

In der arktischen Tiefsee sind deutsche Forscher auf bislang unbekannte Arten treibhausgasfressender Bakterien gestoßen. Die Mikroorganismen leben von Methan, das ein rund 25 Mal stärkerer Klimakiller ist als Kohlendioxid.
Ihren Fund stellt die Forschergruppe um Antja Boethius vom Bremer Max-Plank-Institut für marine Mikroobiologie im britischen Fachjournal "Nature" vor. Zuvor waren bereits andere Methan fressende Mikroorganismen bekannt.


(dpa-Meldung, gefunden im Generalanzeiger Bonn 19.10.06)

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Mikro-Organismen ersetzen Dünger

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Neutrebbin (MOZ) Während ein Teil der Landwirte auf gentechnisch verändertes Saatgut setzt, um höhere Erträge und eine größere Resistenz gegen Schädlinge zu erreichen, hat sich Hartmut Kulicke im Neutrebbiner Ortsteil Wuschewier (Märkisch-Oderland) für effektive Mikroorganismen (EM) entschieden. Seit vier Jahren arbeitet er damit.

2006 war kein Sonnenblumenjahr. Die Hitze und der fehlende Regen ließen bei den meisten Bauern nur dünne vertrocknete Strünke wachsen. Nicht so bei Hartmut Kulicke. Der Oderbrücher muss sogar Sorge haben, dass seine Sonnenblumen rechtzeitig abtrocknen, um sie dreschen zu können. "Das wird eine gute Ernte", sagt er. Er weiß, dass Berufskollegen mitunter schmunzeln, wenn er von EM erzählt. Bauern mögen es solide und vor allem traditionell. Genau betrachtet, ist EM das Ur-Traditionelle, denn es bedeutet die Wiederherstellung des natürlichen Kreislaufes.

Vor vier Jahren hörte Astrid Kulicke erstmals von EM. Die einstige Lehrerin wurde neugierig, beschäftigte sich damit und befand sehr bald, dass EM genau das wäre, was Bauern für den Umweltschutz tun könnten. Ein Konzentrat von Mikroorganismen, die regenerative Wirkungen haben, wird mit Zuckerrohrmelasse angesetzt und vergoren. Die daraus entstehende Flüssigkeit wird verdünnt und dann ausgebracht, bestens nutzbar übrigens auch im heimischen Garten.

Auf das Sonnenblumenfeld hat Kulicke zweimal solch ein Gemisch vergesprüht, ebenso auf einige Getreideschläge. "Bei Raps habe ich 42 Dezitonnen je Hektar vom Feld geholt. Der Durchschnitt lag bei 30 Dezitonnen." Hartmut Kulicke ist längst aus der Testphase heraus. Nicht zuletzt würden auch die Erfolge in der Entenmast für sich sprechen, sagt er. 20 000 Tiere hält er in fünf Ställen. Jeden Tag stellt er die Nebelmaschine an, sprüht das Gemisch in Gasform in den Stall. Auf chemische Desinfektion mittel verzichtet der Mäster. "Es sind viel weniger Tiere krank. Sie gedeihen besser", erzählt er. Der Besucher merkt zudem: In den Ställen fehlt der übliche starke Geruch von Ammoniak.

Seit 1998 ist das Thema EM in Deutschland aktuell. Die Technologie wurde vor 20 Jahren an der Universität Okinawa in Japan entwickelt. In Bayern gibt es seit 1999 einen Arbeitskreis "Neue Wege, neue Ethik in der Landwirtschaft". Über ihn werden Feldversuche und andere Tests durchgeführt. Die Resultate sind vielversprechend. Gülle kann mittels EM-Technologie vom Problemabfall zum wertvollen organischen Dünger werden, Silage weist eine gleichmäßige Milchsäuregärung auf, die Qualität des Grundfutters wird angehoben, Kunstdünger wird überflüssig, der Boden verbessert und erholt sich.

Bei soviel Erfolg verwundert es, dass so wenige bisher auf EM setzen. Für Kulickes liegt die Ursache klar auf der Hand. "Der Aufwand ist höher" erklärt Astrid Kulicke. "Man muss die Gemische ansetzen, ständig kontrollieren und gezielt ausbringen." Doch Kulickes sind überzeugt. Sie arbeiten im Verein "EM-Oderbruch", der sich 2005 im Nachbarort Alttrebbin gegründet hat, mit. Hier wurde gerade der bundesweit erste EM-Schulungsgarten eröffnet. Es gibt viele Informationen zum Thema, z.B. zum Einsatz der Organismen innerhalb der eigenen vier Wände, in der Medizin, im heimischen Garten und für die Ernährung.


Quelle: Märkische Oderzeitung: Mittwoch, 30. August 2006

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Chemische Cocktails sind hier strikt verboten


Alttrebbin (dos/MOZ) Im kleinen Neutrebbiner Ortsteil ist am Sonnabend der deutschlandweit erste EM-Schulungsgarten eröffnet worden. EM steht für effektive Mikroorganismen. In Alttrebbin hat sich im Februar 2005 unter Vorsitz von Tarika Hoffmann ein Verein EM-Oderbruch gegründet, der sich die Aufgabe gestellt hat, mittels EM-Technologie Naturkreisläufe in Gang zu setzen und wieder ein ökologisch energetisches Gleichgewicht zu erzeugen.

Der Verein will nicht nur über das Thema reden, sondern auch den praktischen Nachweis erbringen. Dafür wurde ein 1800 Quadratmeter großer Garten hinter der großen Scheune in der Dorfstraße 11, dem Sitz des Vereins, Ende 2005 hergerichtet. 15 Jahre lang lag das Areal brach. Mit großem Aufwand haben drei ABM-Kräfte und Vereinsmitglieder das Gelände so beackert, dass im Frühjahr vier große Beete angelegt werden konnten. "In drei Jahren werden wir das Ergebnis der EM-Technologie und den Unterschied zu den herkömmlichen Methoden sehen", zeigte sich Tarika Hoffmann überzeugt. Im Schulungsgarten werden u.a. Mangold, Brokoli und Kartoffeln im Vergleich angebaut. Den bei einer Bodenuntersuchung nachgewiesenen Stickstoffmangel gleichen die EM-Praktiker durch die Gabe von Hornspänen aus. Die Besucher erfuhren von der EM-Urlösung EM-1, aus der man 30 Liter EM-a-Lösung (a für aktiviert) gewinnt. Für den gesamten Garten wurde ein Liter der Urlösung verwendet. Wie weit die Einsatzgebiete reichen, zeigte Michael Schlüter vom Verein in der Präsentation zum Thema EM. So gibt es in Bayern einen Arbeitskreis Rosenheim, zu dem mittlerweile 120 Landwirte gehören, die sich die EM-Technologie zu Nutze machen. So können z.B. Güllegruben mit EM versetzt werden. Reinigungs- oder Arzneimittel werden eliminiert, die Gülle wird als organischer Dünger nutzbar. EM ermöglichen auch eine gleichmäßige Milchsäuregärung in Silieranlagen. Die bayerischen Landwirte können auf viele nachweisbaren Resultate (Infos unter www.em-chiemgau.de) verweisen.

Der Verein, der unlängst seine Vereinsräume, die "Oderbrucharche" einweihte, will sich als Informationszentrum für die Region entwickeln. Nächstes Ziel ist der Aufbau eines EM-Gemüsevertriebes.

Infos und Führungen durch den Garten unter Tel. 033474/38786, www.em-oderbruch.de

l Als EM wird die etwa 80 Mikroorganismen umfassende Gruppe bezeichnet, die in ihrer speziellen Zusammensetzung eine regenerative Wirkung auf die Bodenbeschaffenheit ausübt. Bei richtiger Anwendung und Dosierung können sie ein ökologisch, energetisches Gleichgewicht erzeugen.

l Den größten Teil der 80 EM bilden Hefen, fermentierte Pilze und Milchsäure- und Photosynthesebaktieren. EM haben nachweislich eine antioxidative Wirkung.

l Die EM-Technologie wird in 116 Ländern eingesetzt. Sie kommt aus Japan. Erst seit 1998 ist sie in Deutschland bekannt.

l Mittels EM-Technologie können in der Landwirtschaft Schadstoffbelastungen im Boden abgebaut werden. Sie ermöglicht höhere Erträge bei deutlich verbesserter Qualität sowie längerer Haltbarkeit.

Quelle: Märkische Oderzeitung: Montag, 21. August 2006

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EM-Technologie, was verbirgt sich dahinter?



Am Sonnabend ist in Alttrebbin der erste EM-Schulungsgarten eröffnet worden (Siehe Seite 13). Doris Steinkraus sprach mit der Vorsitzenden des Vereins EM-Oderbruch Tarika Hoffmann.

Wie sind Sie zum Thema effektive Mikroorganismen (EM) gekommen?

Durch eine Reise zu einem Kongress. Da habe ich eine Frau kennengelernt, die in Norwegen lebt. In diesem Land dauert die Wachstums-periode nur drei Monate. Da muss alles stimmen, sonst klappt es nicht mit den Erträgen. Lore Thorsby, so heißt die Frau, hat mir dann soviel von den effektiven Mikroorganismen erzählt, dass ich da nicht mehr von los kam.

Was ist das Besondere an der EM-Technologie?

Dass es ein geschlossener Naturkreislauf ist. Die Vorstellung davon haben viele. Aber man meint dann doch, ohne Chemie und Zusätze nicht auskommen zu können. Wir haben erst viel darüber gelesen und gelernt und praktizieren es jetzt selbst.

Wen wollen Sie mit Ihrer Arbeit ansprechen?

Im Prinzip jeden. Die Mikroorganismen wirken überall, auch im Haushalt. Sie haben die Gabe, patogene Keime in regenerative umzuwandeln. Deshalb interessieren sich auch immer mehr Landwirte dafür.

Glauben Sie, dass Betriebe ihre Bewirtschaftungsart tatächlich umstellen?

Warum nicht? Es gibt schon erste Beispiele. Wir arbeiten mit Landwirten zusammen, haben erste Ergebnisse. Ich bin überzeugt, dass wir mit unserer Arbeit nicht nur etwas für uns, sondern auch für die Region tun können. Vorstellbar wäre die Gründung kleiner Firmen.

Und was sollen die tun?

Sie könnten zum Beispiel Teiche sanieren, Landwirte zu einem ihnen nutzbringendes Güllesystem verhelfen oder Rohstoffe herstellen, die man für die EM-Technologie braucht wie Bokashi, das aus Küchenabfällen und Rasenschnitt hergestellt wird. Man kann sich bei uns übrigens ganz kostenfrei bei unserem EM-Stammtisch zu all dem informieren.

EM-Stammtisch, jeden ersten Donnerstag im Monat in der Oderbrucharche, Dorfstraße 11, Alltrebbin, jeweils ab 19 Uhr


Quelle: Märkische Oderzeitung: Montag, 21. August 2006